Wossis Tierleben

Diese Internetseite ist natürlich kompletter Nonsens.

Nie war die BRD so erfolg–reich: das soll uns mal Einer nachmachen! Das System flutscht, und um so beschissener die Lebensbedingungen für Millionen – bei uns & anderswo – gemacht werden, desto mehr gibt es bei den ErfolgReichen zu verteilen. Dankbar muss / wird man sein, wenn man noch nicht selbst zu den Verlierern gehört. Diejenigen, für die sich das Wählen noch lohnt, werden natürlich weiterhin die großen Koalitionen ermöglichen. Denn, soziale Gerechtigkeit, das ist Jedem klar, wer dafür zahlen muss – bestimmt nicht die Macher, Propagandisten und Profiteure dieser Systemveränderung. Auch ist verständlich, wer gerade so über die Runden kommt sowie Prekarier in spe, sie können an einer solchen Umverteilung in dieser Situation nicht unbedingt Interesse haben.

Ein Totaler Sieg! Genial eingestielt, alles vollautomatisch, fast wie gottgewollt. Ein Perpetuum mobile – dem Neoliberalismus sei Dank!? Nöö, daher auch diese Seite.

Noch eines sei erwähnt: wie im Leben, so auch in dieser Internetdarstellung, geht es ein wenig drunter und drüber. Das Aktuelle sollte natürlich oben stehen, doch dann läuft's mit der Chronologie halt rückwärts. Also, so wird mal gewechselt, doch stehen & bleiben die Tiere im Mittelpunkt, und so kommt man hier auch durch ...

 

2019

Ein Ausflug mit Bert

Nanu, was war hier denn los? Die Hauptherde, war sie für mich zur Begrüßung angetreten, und ich sollte jetzt die Parade abnehmen? Ach herrje, nein, es ist gerade die Tafel gedeckt worden – was natürlich blöd war für mein Unterfangen. Die Esel, die sich als erste bedient haben, würden zudem als letzte fertig sein: das bedeutete für mich, erst einmal Warten und sich in Geduld üben. Daher habe ich mich unter die Schäfchen gemischt.
Die nächste Hürde würde sein, mit nur einem Esel den Zaun zu öffnen und zu queren, kommen doch die beiden anderen wie selbstverständlich hinterher. Pauline und ihr Fohlen Maja machten in letzter Zeit ihr eigenes Ding, und so hatte ich mir Bert für einen Ausflug erkoren. Als ich mit Bert endlich draußen war, wurde er allerdings erst einmal ungehalten. Nur durch aufmunterndes Zureden und mit Pausen zum Grasen sowie Einsatz von drei Möhren hatte ich glücklicherweise noch eine beachtliche Strecke zurück legen können. Dabei waren uns Pauline und Maja so weit wie möglich am Rande des Zauns gefolgt – nur, als wir fast außer Sichtweite kamen, stieß Pauline ein solch wehleidiges Iaaaa aus, das Bert sofort anhalten ließ und umgehend zur Rückkehr bewegte. Er zog mich gnadenlos hinterher, ein Zurückhalten war unmöglich – und der Ausflug gelaufen!

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Bert, der alte Esel, wie kann er bei den beiden Damen nur so unter dem Pantoffel stehen!?!

 

 

März 2019: Die Fachwelt horcht auf

Ein weiteres wegweisendes Angebot in der KiTaNa Hullerbusch

Nachdem der Kindergarten Hullerbusch kundenorientiert sein Betreuungsangebot zu einem 24 Stunden Betrieb ausgeweitet hat, erfolgte jetzt ein weiterer konsequenter Schritt hin zu einer Allround- & All Inclusive Einrichtung: seit kurzem werden ambulant bzw. teilstationär auch Mamas mit ihren Neugeborenen aufgenommen – quasi im Vorbeigehen. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Bindung zu ihrer KiTaNa wird gestärkt, andere kostenaufwendigere Bereiche werden entlastet, und beides kann in Zeiten von Globalisierung und Optimierung für ähnliche Einrichtungen bahnbrechend sein.
Was war geschehen? Bei meinem letzten Besuch, vorbei an der Abteilung mit dösenden Schäfchen und auf der Suche nach Nr. 1 und 2 von meiner Bella, machte ich bei den quirligen Zicken erst ein und dann zwei Neugeborene aus, bei denen die Nabelschnur noch klar auszumachen war. Die Mama sah nach der Niederkunft noch ein wenig mitgenommen aus und schien sich fast ein wenig fehl am Platze zu fühlen. Die Kleinen waren noch am Üben, wie man das Gleichgewicht auf vier Beinen hält, wobei die älteren Lämmer die Gunst der Stunde sofort erkannten und zeigen wollten, wie man richtig an die Milch kommt – doch Muttern war von deren Uneigennützigkeit nicht überzeugt und wehrte dies ab. Nachdem ich die Drei in eine ruhigere Ecke mit weniger Durchgangsverkehr bugsiert hatte, konnte die Mama endlich eine Verschnaufpause einlegen. Doch es dauerte nicht lange, und es tauchten neue Quälgeister auf, die ihre Kletterkünste demonstrieren und vervollkommnen wollten. Glücklicherweise traf nun Schäfer Nils ein, der die beiden Kleinen vor der Mama her trug und in eine Einzelbox lotste.

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So aufregend und abwechslungsreich es in der KiTaNa auch sein kann, ein wenig Ruhe und Rückzugsmöglichkeit sind in dieser Lebenssituation nicht schlecht. Ein paar Tage noch, dann geht es für die Drei zurück in den Kindergarten, und der Platz – ohne Wartezeit – ist nun gesichert

 

2019 – Wie uncool, als junge Dame zurück zu Mama & Papa!?

Nachdem im Stall die Lämmer geboren wurden, ist Stutenesel Maja anfangs auf die Bockwiese umgezogen. Doch nun sollte es weiter zur Mutterschafherde gehen, wo auch Mama Pauline und Stiefpapa Bert (am schwarzen Fell zu erkennen) ihren Dienst als Herdenschutzesel verrichten. Schon von weitem wurde sie von Mama & Papa erkannt, so dass es bei Ankunft erst einmal ein neugieriges Beschnuppern und eine gespannte Erregung gab.

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Es dauerte nicht lange, und Bert musste seinen Anspruch als Oberesel deutlich machen. Unterstrichen wurde das durch wilde Verfolgungsjagden, wobei Maja allerdings über die bessere Kondition und Taktik verfügte. Irgendwie kam keine Freude auf, und nachdem Mama Pauline erst zugeschaut hatte, musste sie eingreifen und Bert bedeuten, dass er wohl der Oberesel sei, sie aber das Sagen hatte. Erst gezielte Huftritte hatten Bert einsichtig werden lassen – doch, huch, wo war in dieser Zeit Maja abgeblieben?!? Au weia, jenseits der Absperrung lief das Fohlen davon, sie hatte es geschafft den Zaun zu überwinden und trabte in Richtung Schäferei davon. Dazu musste sie die Straße queren – obwohl mit wenig Verkehr – doch im Kopfkino lief bei mir alles Mögliche ab!! Meine Hoffnung war, bis ich endlich den Zaun verschlossen hatte und hinterherlaufen konnte, sie in der Schäferei vorzufinden. Und, tatsächlich, dort stand sie an der Bockwiese, wo sie kurze Zeit später vom Ziegenbock wieder begrüßt wurde...

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Doch es half alles nichts: ein zweites Mal habe ich sie in ihr neues Zuhause geführt – wobei stetes Zureden und lange Pausen erforderlich waren. Schließlich ist die Wiese groß genug, dass sich Alt und Jung aus dem Wege gehen können...

 

Februar 2019 – Es geht wieder rund!

Da bin ich über das Wochenende nicht da, und schon erblicken in Hullerbusch die ersten Lämmer das Licht der Welt. Das Foto, kurze Zeit nach der Geburt, ist von Schäfer Nils: Bella mit Zwillingen, in diesem Jahr unangefochten auf Platz 1 und 2!
War es Liebe auf den ersten Blick, oder hatte Bella als Alphaziege das Recht auf die erste Nacht o.ä. für sich beansprucht – wir werden es wohl nie erfahren.

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Als ich 5 Tage später in die Schäferei kam, waren die drei bereits mit anderen Zicken im Kindergarten – so schnell geht das hier! Bei der Ankunft ist mir Hippie entgegen gekommen, ein Zeichen dafür, dass die Oberzicken anderweitig beschäftigt sind, und dass sie sich so bis in den Eingangsbereich vorwagen konnte.
Im Kindergarten wurde augenscheinlich relaxt, und Mama Bella führte mir stolz ihren Nachwuchs vor: No. 1 wurde noch mal hergerichtet, während No. 2 bereits auf dem Laufsteg posierte.

 

2019 – Ein neues Jahr, ein neues Glück ...

Schon wieder ist ein Jahr vorüber, und alles ging so schnell. Ganz augenscheinlich wurde das bei den Ausflügen mit den beiden Eseln Pauline und Bert, die über den Hauptmannsberg im Naturschutzgebiet Hullerbusch führten. Die Sitzgruppe, beliebt bei jung und alt, Mensch und Tier, wurde durch den „Zahn der Zeit“ zerlegt, wie die Bilder vom April sowie November und Dezember 2018 belegen.

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Im Video der Sendereihe „Hanseblick“ vom NDR „Genusswandern mit Sarah Wiener durch die Feldberger Seenlandschaft“ vom November 2017 konnte man sich vom seinerzeitigen Zustand überzeugen. Auch Bert war überrascht: die Ameisen haben ganze Arbeit geleistet.

 

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Ab hier nun wieder chronologisch...

 

2018 – Ein Herdenschutzesel neu in der Schäferei!

Fast scheint es 2018, dass ich den Zicken untreu geworden bin – habe ich mich doch zunehmend mit Esel Bert beschäftigt, wobei im Sommer auch noch die Eselmama Pauline mit ihrem Stutenfohlen Maja dazu gekommen sind. Einfach zu erklären, denn von Frühjahr bis Herbst ziehen die Ziegen zusammen mit den Schäfchen über die regional verstreuten Weiden oder auch Naturschutzgebiete, wo sie in der Regel täglich umgekoppelt werden. So sind diese weder in der Schäferei noch an einem festen Ort anzutreffen. Doch zum Glück bleiben die Esel in der Schäferei, daher bin ich anfangs vorwiegend mit Bert unterwegs gewesen, im Wechsel auch er mit mir.

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Ein Neuer in der Schäferei: Bert!

 

Hünengrab und Teufelsstein – Durch den wilden Hullerbusch

Mit Bert habe ich mehrere Anläufe genommen, um das Naturschutzgebiet Hullerbusch nordwärts zu erkunden sowie den Teufelsstein oberhalb des Zansen zu passieren. Allerdings half auch keine Mohrrübe, um eine schmale Furt, die mit Hölzern zur trockenen Querung für die Wanderer ausgelegt worden war, zu passieren. Er wollte auch nicht seitlich herum laufen, obwohl in der sonnigen Maienzeit alles trocken gefallen war.

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Ein Fortkommen war also unmöglich, denn Bert hatte den Rückwärtsgang eingelegt, und nur die Umkehr und ein Weg südwärts in Richtung Hauptmannsberg blieb übrig.

 

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Ein anderes Mal hatte ich den Teufelsstein passiert, doch dann ging es an dieser Stelle nicht weiter.

 

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Sehe ich recht: nach heil überstandenem Ausflug streckt mir Bert die Zunge raus?!?

 

Bert hat Gesellschaft bekommen: Pauline mit ihrem Fohlen Maja

Toll, nun ist es soweit, Bert ist nicht mehr allein. Mama Pauline mit ihrem Stutenfohlen Maja, im April 2018 zur Welt gekommen, sind dazu gestoßen.

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Majas Fell ist noch so richtig zottelig.

 

Maja lebt jetzt in der Ziegen- und Schafherde

Das Stutenfohlen Maja lebt nun von Mama Pauline und Stiefpapa Bert getrennt in der Zutreterherde der Schäferei Hullerbusch. Sie ist von ihrem Zuhause auf der Pferdekoppel umgezogen auf die Ziegenwiese, und die Zeiten, in denen sie von der Mama Milch abbekommen hat – die sind nun endgültig vorbei! Sie muss sich also völlig neu orientieren und in der Herde zwischen all den Ziegen und Schafen neue Gefährten finden.

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Von der Größe her sind ihr die Riesen–Schafböcke am liebsten, deren Nähe sie immerfort sucht. Allerdings haben die Böcke ganz anderes im Sinn: wenn sie nicht gerade in ihrem Harem beschäftigt sind, wird erst einmal gedöst, um sich davon zu erholen bzw. auf einen erneuten Einsatz vorzubereiten. Das braucht seine Zeit, und ein Euter wie Mama Pauline haben sie erst recht nicht!

Mit den Herren der Schafschöpfung ist für Maja nur begrenzt etwas anzufangen, denn wenn diese nicht am dösen oder am fressen sind, stellen sie den Damen in ihrer Herde nach. Da muss sich unser Stutenfohlen nach anderen Beschäftigungen umsehen.

 

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Wossis Tierleben | Hippie & Bella *

In den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten galt die Ziege noch als „Kuh des armen Mannes“, denn mit etwa 1/6 des Anschaffungspreises gegenüber einer Kuh versorgte sie den Menschen nicht nur in Notzeiten mit Fleisch oder auch Milch, die zu Käse verarbeitet wurde.

Anfang des 21. Jahrhunderts im neu geschaffenen Prekariat gewinnen diese Tiere nunmehr neue Aufmerksamkeit. Natürlich muss hier bei uns keineR mehr hungern, sind dafür doch großherzig die Tafeln geschaffen worden. Oder in Lumpen herumlaufen, gibt es doch genug Weltmarktfabriken, so sie noch nicht eingestürzt oder ausgebrannt sind, die unter entsprechenden Bedingungen für billige Kleidung in unserer Freien Welt sorgen.

Doch angesichts der Millionen, die auch in der BRD von ihrer Arbeit oder Rente nicht leben können, und die in der Berichterstattung, in der Politik oder öffentlichen Wahrnehmung „Luft“ sind, werden neue ÜberLebensformen in diesem selbstgefälligen Kapitalismus durch neoliberale Politik notwendig.

Es gab ja mal Zeiten, in denen Leistung und Fleiß Voraussetzungen bzw. Kriterien für den Erfolg waren; viel einfacher ist das heutzutage zu erreichen durch die Abkopplung, das Outsourcen und die Ausgrenzung von Millionen Mitmenschen. Entsprechend noch mehr kann oben verteilt werden, und für den entsprechenden Abstand und automatischen Aufstieg der neuen Erfolg-Reichen ist somit gesorgt. Hinterhältig nachhaltig, voll genial!! In ihrer Verblendung / Ausblendung wird diese Wirtschaftswunderwelt fast von allen Medien hoch gelobt. Ach ja, Soziale Gerechtigkeit, vor den Wahlen kann man ja mal darüber reden oder lamentieren – doch ohne, fast wie von Gott gewollt, läuft's eh wie am Schnürchen bestens weiter.

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Wie es ein Dorf in Gallien in vorchristlicher Zeit geschafft hat, den Römern mit ihrem Imperium Romanum zu widerstehen, besteht auch hier der Wunsch, den Mächtigen und Gierigen etwas entgegen zu setzen. Kein Zaubertrank wird helfen, dafür aber Hippie & Bella und alle anderen, die zu einer solidarischen Welt beitragen.

Gemeinhin wird von einer „dummen Ziege“ gesprochen – doch als Kenner weiß man, dass diese neugierig, intelligent und gesellig sind. Diese Fotos und Montagen sind geschaffen: 1.a) für meinen Sohn Robbi, 1.b) für mich aus Spaß an der Freude, 2.) für Freunde und Bekannte zur Kontaktpflege sowie 3.) für alle, die an diesen Bildern Freude haben oder an ihrem Leben Anteil nehmen. Die Rangfolge a) und b) kann gelegentlich wechseln, und aktuelle Ergänzungen dieser Internetseite erfolgen nach und nach.

 

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Hippie & Bella – ihr 1. Lebensjahr

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[September 2017]

Hippie und Bella sind im Januar bzw. Februar 2012 auf dem Ziegenhof Müritz zur Welt gekommen. Nach ihren ersten 3 Monaten bei der Mama waren sie alt genug und wurden in ein neues Leben geworfen: beide hat es mit 3 Wochen Abstand nach Cantnitz in der Feldberger Seenlandschaft verschlagen. Abenteuer waren programmiert, denn zu den beiden Kaninchen Bussi und Monster gesellten sich später noch die Schäfchen Selma und Hannes. Nicht immer ging es friedfertig zu, denn am besten schmeckte immer das Futter der anderen. Zudem interessierte sich Hannes mehr für die Ziegenmädels als für seine Selma, und die Kampfkaninchen gewannen durch überlegene Guerillataktik, von hinten in die Beine beißen, meist die Oberhand und dominierten somit auf dem Stallboden. Schließlich hatte sich Bella mindestens einmal an ihrem Grünkohl vergriffen , und wer weiß, welche Rechnungen noch so offen waren...

 

Hippie & Bella – ihr 2. Lebensjahr

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[September 2017]

Mit 1 1/2 Jahren zusammen mit 2 Kaninchen und 2 Schäfchen geht es für Hippie und Bella in ein weiteres neues Leben, erst einmal zu Huf und zu Fuß vorbei am Cantnitzer Wacholderberg, über den Reiherberg am Haussee und Erddamm in Feldberg, durch Wittenhagen in die Schäferei Hullerbusch. Neben hunderten Schäfchen, nicht so einfachen anderen Zickenmädels und -Damen, müssen sie sich nun neu behaupten, und die Rangordnung wird mit oder ohne Horn neu festgelegt. Aber auch dabei: Bock Alfons, eine tolle Erscheinung!

 

Bei den Zicken am „Cantnitzer Wacholderberg“

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[August 2017]

Viel Freude und Abwechslung bringt ein Besuch der Zicken, die sich, nunmehr im August, in unterschiedlichen Herden aufhalten. Hippie und Bella befinden sich mittlerweile in der Buschherde, wo sie möglicherweise gleich wieder den Verlockungen des erstbesten und einzigen Bocks erliegen. Seitdem sie in der Schäferei Hullerbusch zu Hause sind, haben sie, erstmals 2014, alljährlich Zwillinge zur Welt gebracht (2016 waren es bei Hippie einmal Drillinge).
Die Lämmer, die im Januar dieses Jahres geboren wurden, arbeiten noch immer für den Naturschutz im Naturschutzgebiet (NSG) „Cantnitzer Wacholderberg“, ein ca. 3 ha. großes eingezäuntes Schutzgebiet am Ostufer des Cantnitzer Sees. Die Tiere sorgen dafür, dass das Areal nicht „verwildert“ und fressen ab, was vom Mensch nicht erwünscht ist: alles außer Trockenrasen und Wacholderbäume. Über eine Schleuse als Zugang können Anwohner oder Besucher dieses Flächennaturdenkmal aufsuchen und dabei den Ziegen sowie auch Schäfchen begegnen.
Übrigens, der Eindruck auf der Montage täuscht: denn der Leitbock, ein kastriertes männliches Tier, ist total knuffig und zugänglich. Und einfach nur neugierig, was ich denn bei ihnen zu suchen habe!

 

Was macht Brownie?

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[Mai 2017]

Die Zeiten haben sich geändert, denn nach 3 Monaten im Kindergarten und Stall heißt es jetzt Tag und Nacht in freier Natur leben. Es ist allerdings eine nette Ecke, nämlich das Naturschutzgebiet Hullerbusch, das nun durch die Ziegen- und Schaflämmer zusammen mit ihren Mamas beweidet wird. An dieser Arbeit müssen sich die Lämmer beteiligen, doch neben Fressen und Trinken ist noch Zeit zum Herumtollen, Dösen oder Verdauen. Was die Zicken nicht mögen futtern die Schäfchen und umgekehrt, und jeden Tag wird der Weidezaun durch die Schäfer umgesetzt.

 

Neues aus dem Kindergarten Hullerbusch

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[April 2017]

Brownie, ein Findelkind und Schaflamm, das in der Gegend verlassen und allein von Passanten aufgefunden wurde, lebt seit Januar 2017 in der Schäferei Hullerbusch. Eine Ziegenmama, durch ein Glöckchen um den Hals in der Herde immer gut heraus zu hören , hat sich seiner als Amme angenommen. Alle anderen Schäfchen hier sind Rauwollige Pommersche Landschafe und schwarz bis grau, so dass Brownie einen ganz neuen Akzent und Farbtupfer setzen kann. Uff, ein Selfie mit ihm, das durfte ich mir nicht entgehen lassen!

 

Bei Bussi und den Kaninchen

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[April 2017 / FSK ab 18 Jahre]

Öhrchen, damit Bussi einen Gefährten hat, wurde seinerzeit als Zwergkaninchen und Bock in der Tierhandlung gekauft. Mittlerweile dreimal so groß wie Bussi, hat er, nein SIE, für Nachwuchs (!) gesorgt. Ein Bock und Ausreißer von der Zehnerbande, er kann nun nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden, hat bei seinen Eskapaden die Gelegenheit genutzt und, nun ja, man sieht es deutlich, was dabei herausgekommen ist...

 

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* Da ich meine Lieblinge nicht nur zu Propagandazwecken missbrauchen will, denn Aufgeweckte werden schnell erkannt haben, dass die Tiere doch gar nicht sprechen können, will ich die Geschehnisse unter meiner Mittäterschaft veröffentlichen und dafür die Bezeichnung „Wossis Tierleben“ verwenden. Nach anfänglichem Landleben als Wessi im Ossiland sind Hippie und Bella im Oktober 2013 in die Schäferei Hullerbusch umgezogen, wo sie in den diversen Naturschutzgebieten zum Erhalt des Landschaftsbildes beitragen. Alljährlich fallen sie auch auf einen Kerl – also Bock – rein , der im Frühjahr jeweils für Nachwuchs gesorgt hat. Dann bin ich immer ganz aus dem Häuschen und rein in den Stall – die Fotos belegen es.

 

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Nach Abschaffung der sozialen Marktwirtschaft und dem Siegeszug der Neoliberalen:

Wirtschafts-Wunder über Wunder

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Uh fuck (wg. Bildhintergrund!!) – anno 2007 – noch in Wessiland!

 

... aaaber – anno 2019 – aufgepasst!!

Liebe Leute, lasst euch sagen, oder ...

Prekarier aller BundesLänder, hört die Signale!
Ein Möchtegernkanzler biedert sich an:

DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI!!

 

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Monatsplaner 2019

DURCH DEN WILDEN HULLERBUSCH

Nach Abschaffung der Sozialen Marktwirtschaft befindet sich die Bundesrepublik in ihrer Neoliberalen Blütezeit. Die Gewinne explodieren, die Tafeln füllen sich, die Großen Koalitionen mehren sich, die Erfolgsmeldungen vom Arbeitsmarkt übertrumpfen sich. An Arbeit, von der man nicht leben kann, soll kein Mangel bestehen. Was Rot-Grün geschaffen hat, das hätten die Schwarzen nicht besser machen können. Die Fülle ist real existierend, und nichts ist erlogen. Nur: für Millionen, ein Fünftel der Bevölkerung, die abgehängt, outgesourct oder ausgetrickst worden sind, ist diese Freiheit nur Freibeuterei. Das Allerbeste: medial und in der öffentlichen Wahrnehmung existieren sie gar nicht!

Da hilft nur eins, ab zu den Zicken und Eseln und rein in den wilden Hullerbusch!

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Für Freunde und Liebhaber vom Monatsplaner | Zur Downloadseite

 

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IMPRESSUM:

feldberger_seenlandschaft_total_200

Norbert Reinsch · Strelitzer Str. 37 · 17258 Feldberger Seenlandschaft
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wossis_tierleben_2019d.nod | Letzte Aktualisierung: 30.03.2019