Wossis Tierleben

Hinweis und zum Verständnis der Fotos und Collagen

 

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Wie im Leben, so auch auf dieser Seite, geht es ein wenig drunter und drüber. Das Aktuelle sollte natürlich oben stehen, doch dann läuft es mit der Chronologie halt rückwärts – daher wird in der Reihenfolge auch mal gewechselt.

Allen zugedacht, die Tiere und Menschen lieben und sich für Frieden und Verständigung einsetzen.

 

 

September 2022

Pauline & Maja

Mama Pauline und Töchterlein Maja tollen herum und beißen spielerisch zu. Da möchte auch Bert mitmischen, doch Pauli legt nur warnend die Ohren an. Klar und unmissverständlich macht sie deutlich – Du nicht!

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[23.09.2022]

Tja, nach bald fünf Jahren Lebenspartnerschaft ist nun die große Liebe vorbei und weicht der Ernüchterung. Doch Bert gibt so schnell nicht auf.

 

Voll das Leben

Eine schwarze Zicke kommt auf mich zu, verweilt, schnuppert, guckt, schnüffelt rechts und links und lässt dann unangenehm überrascht die Zunge raushängen. Ich bin offensichtlich nicht ihr Fall.

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[16.09.2022]

Mama Pauline tröstet mich, ich soll das auf die leichte Schulter nehmen denn schließlich habe ich noch die Esel.

 

Auf zu meinen Lieblingen

Die Esel sind mit sich selbst beschäftigt und ich schau ihnen dabei zu. Warum nicht Hinsetzen? Bella ist in der Nähe und sie lässt sich durch mich nicht stören. Ach ja, Hippie habe ich noch gar nicht begrüßt, vielleicht sollte ich sie mal Knuddeln.

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[09.09.2022]

Doch nach was anderem stand ihr Sinn, und obwohl da nichts war, hätte da ja was sein können. Das glaubte jedenfalls auch ihre Nachbarin.

 

Wie, was, kein Weidewechsel?

Die Wassertröge sind aufgefüllt worden, doch, wie von den Tieren erwartet und erhofft, ist nicht umgekoppelt worden. Da gab es lange Gesichter aber bald auch Entwarnung: der Trecker mit einem Heuballen kam in Sicht.

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[02.09.22]

Es muss tatsächlich im Sommer zugefüttert werden, da auf Grund der wenigen Niederschläge das Nahrungsangebot für die Tiere knapp geworden ist. So bekomme ich beim Ausrollen des Heuballens linear mit, wie es um die Hierarchie in der Herde bestellt ist. Chapeau den Schäfchen, die es wagen neben einer Zicke an Futter zu gelangen.

 

August 2022

Welch günstige Gelegenheit

Maja steht für sich allein und ich kann ihr helfen die lästigen Fliegen zu verscheuchen. Hippie kommt gerade auf der Suche nach einem schattigen Ruheplatz vorbei. Sie guckte zwar nur ohne etwas zu sagen, aber ein wenig vorwurfsvoll schaute sie schon drein.

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[26.08.22]

Allerdings wurde meine Nähe zum jungen Stutenfohlen jäh beendet, denn Bert ist unterdessen misstrauisch geworden.

 

Die Herde bei Regenwetter

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[19.08.22]

Ideale Zeit zum Abhängen, Chillen, Herunterfahren, Meditieren, In-sich-gehen oder Wiederkäuen.

 

Na Bert, wie geht's?

„Also, eigentlich ganz gut, so mit Hut.“ Aber so nahe am Wassertrog und bei der Deformation meiner Kopfbedeckung habe ich diese nun doch zurückerobern wollen.

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[12.08.2022]

Welch Spaß für ihn und sein kräftiges Gebiss – noch dazu hat zwischenzeitlich Mama Pauline die Möhren in meiner Seitentasche ausgemacht.

 

Endlich Regen!

Endlich ist der ersehnte Regen gefallen und es hat sich abgekühlt. Die Esel hatten sich unter die Bäume verzogen und ließen sich dort auch nicht weglocken. Die überstehenden Äste und Zweige stellen für die Ziegen eine beliebte Delikatesse dar und sie spekulierten aus Erfahrung darauf, dass ich höhere Äste für sie runterziehen würde.

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[05.08.2022]

Konnte ich zuvor noch trockene Stellen an meiner Kleidung ausmachen, wurde ich bei der Rangelei um die besten Plätze zum Abfressen der Blätter und Triebe natürlich so richtig nass.

 

Juli 2022

Es ist Freitag

Entgegen der üblichen Reihenfolge: die Damen zuerst, habe ich diesmal bei Bert angefangen zu striegeln. Töchterlein Maja hatte offenbar Langeweile und guckte zu, ganz offensichtlich wollte sie die Nächste sein. Allerdings war das nicht mit ihrer Mama abgesprochen, denn Pauline machte deutlich: jetzt bin ich an der Reihe.

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[29.07.2022]

Für mich ist es ja auch ungewöhnlich, denn ich muss nur dastehen und meine Hand mit ausgestrecktem Daumen hinhalten. Das geht ganz schön aufs Daumengelenk und meine Standfestigkeit muss ich bei manchen heftigen Kopfbewegungen immer wieder neu ausrichten. Aber was tut man(n) nicht alles um einer Eseldame gefällig zu sein.

 

Auf geht’s!

Die Tiere ahnen den bevorstehenden Weidewechsel und halten sich für den Aufbruch bereit. In weiterer Entfernung ist von den SchäferIn bereits ein neues Terrain eingezäunt worden und in froher Erwartung zieht die Herde dort hin. Jetzt heißt es, die Stellen mit den besten Futterangeboten herauszufinden, denn für Esel, Schaf und Ziege steht reichlich Auswahl zur Verfügung. Da passt es, dass auch die Geschmäcker verschieden sind, denn Maja ist glücklich eine von den anderen verschmähte Kratzdistel erwischt zu haben.

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[22.07.2022]

Genüsslich werden Knospen und Stängel trotz oder gerade wegen der Stacheln verspeist. Ein Blick hinüber zum Nistplatz der Fischadler zeigt, dass die Jungtiere beginnen flügge zu werden. Sie schlagen mit den Flügeln, hopsen herum und warten auf die Rückkehr von Mama und Papa, damit sie endlich was zu Futtern kriegen.

 

Keine leichte Aufgabe

Die weiblichen Tiere sorgen in der Schäferei für den Nachwuchs, und der Beitrag zum Erhalt der Herde sowie die Anzahl der männlichen Tiere als Bock, Widder, Hengst oder Hammel ist begrenzt – doch zum Glück nicht ganz unverzichtbar.

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[15.07.22]

Unter diesen Rahmenbedingungen seinen Rang und die Besonderheit klarzustellen, ist daher für Bert ein Bedürfnis und eine stete Herausforderung.

 

Sommerfell

Es gibt nicht mehr viel zu Striegeln, denn das Winterfell und die langen Haare sind nunmehr bei den Eseln fast alle verschwunden. Toll, das Eselkreuz kommt nun bei den Vierbeinern voll zur Geltung: der Aalstrich auf dem Rücken und das Schulterkreuz in der Fellzeichnung gelten als ein klassisches Merkmal.

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[08.07.22]

Ach ja, Bert muss mir noch mal deutlich machen, wer hier auf der Weide das Sagen hat – okay, da ist es besser klein beizugeben. In der Ferne kann ich das Fischadlernest beobachten und mit dem Zoom ein paar Fotos schießen.

 

Keine Idylle auf der Sommerweide

Von Mücken und anderen Insekten umschwärmt trifft es besonders arg die Esel, können sie doch nur mit Wedeln des Schwanzes sowie dem Schlagen des Kopfes begrenzt Körperteile von der Plage – kurzzeitig – befreien. Es bleibt noch das Wälzen auf dem Boden, doch nach dem Aufstehen werden sie natürlich von Neuem überfallen.

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[01.07.22]

Für uns Zweibeiner und durch den aufrechten Gang bleiben Hände und Arme frei, jetzt nützlich und unabdingbar zur Mückenabwehr. Doch erst beim Umkoppeln und Abbau der Weidezäune wird mir dieser evolutionäre Vorteil erst so richtig klar: mir sind die Hände gebunden – ein Teil des Zaunes wird vom rechten Arm umfasst und mit der linken Hand werden jeweils neue Pfosten aufgenommen – und so somit bin ich wehrlos und sehenden Auges diesen Plagegeistern ausgeliefert. Aber wartet ab, ihr Biester, wenn ich wieder eine Hand frei habe!! Dann ist es euer letztes Ma(h)l gewesen.

 

Juni 2022

Es ist heiß geworden

So idyllisch es aussehen mag, doch zu den Eseln, Zicken und Schafen gesellen sich auch andere Tierchen, die zwar nicht in Herden aber dafür in Schwärmen auftreten. Zwar können die Langohren mit Schwanzwedeln und Hautzucken so einiges an Zecken, Mücken und anderen Insekten vertreiben, doch andererseits bieten sie weiterhin die größte Angriffsfläche für die ungebetenen Besucher. Da wünschen sich die Esel wohl gern mal wieder das Winterfell zurück, das sie nach und nach abgelegt haben.

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[24.06.22]

Pauline bringt mir neue Massage-Techniken bei, wie man(n) esel Linderung verschaffen kann.

 

Nach getaner 'Arbeit'

So, die Esel sind gestriegelt und ich wende mich daraufhin meinen anderen Lieblingen zu. Die Schäfchen und die Ziegen haben sich in unterschiedliche Bereiche auf der Weide zurückgezogen um in Ruhe das Wiederkäuen zu vollenden. Natürlich wird Bella II ausgiebig und einvernehmlich geknuddelt, doch die alte Dame Hippie macht deutlich, dass sie für soviel Nähe kein großes Verständnis bzw. keine Geduld mehr aufbringt: ein Möhrchen und dann ist gut.

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[17.06.22]

Zwischen die Zicken gesetzt beobachte ich anschließend die umliegenden Wälder und den See sowie die entspannten Tiere – wären die lästigen Insekten nicht, dann wäre alles nahezu idyllisch.
Irgendetwas geschieht hinterrücks, klar: Bert will mal wieder seinen Spaß haben.

 

Es ist nun alles abgegrast...

Ein Weidewechsel über eine größere Entfernung steht an und beim Eintreffen der Schäfer sind die Tiere schon voll freudiger Erwartung auf den neuen Futterplatz. Zu Fuß und zu Huf und ohne Begleitfahrzeug geht es nun vorbei an Feldern und Wiesen und durch einen Wald voller Mücken.

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[10.06.22]

Doch es hat sich für die Tiere gelohnt, denn frische saftige Gräser warten darauf von den Wiederkäuern gerupft, geschluckt und wiedergekäut zu werden.

 

Regeneration nach dem Striegeln

Mittlerweile habe ich mich ja damit abgefunden, dass sich die Esel bei nächster sich bietender Gelegenheit das Fell wieder aufpeppen müssen. Allerdings, dass dieses fragwürdige Verhalten nun auch noch von den Zicken, in vorderster Front von meiner Bella II, aufgegriffen und praktiziert wird, das hatte ich zuvor noch nie erlebt.

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[03.06.22]

Man(n) lernt nie aus.

 

Späte Verbundenheit

Also, die ganzen vergangenen Jahre habe ich keine Notiz von Bellas Nachwuchs genommen, bin ich doch auf die vertrauten Zickendamen Hippie und Bella († 2020) fixiert gewesen. Erst in diesem Jahr wurde ich durch einen Hinweis von der Schäferin auf das Töchterlein aufmerksam gemacht. Sie sieht aus wie ihre Mama und um mir keinen neuen Namen merken zu müssen, ist „Bella II“ als Name naheliegend und gerechtfertigt.

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[03.06.22]

Wenn auch spät, so werde ich nun in Zukunft diese Verbundenheit hegen und pflegen.

 

Mai 2022

Die Esel sind gestriegelt und ein jedes Tier geht seinen Interessen nach: vorwiegend Grasen und Futtern. Da muss ich sehen wo ich bleibe und was für mich noch so zu machen ist. Doch das ist auch ganz reizvoll, so tun als gehöre ich dazu und die Zicken, Schäfchen und Esel auf Distanz beobachten.

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[27.05.22]

Noch einmal Abhängen bevor ich wieder in die Pedale trete.

 

Immer noch nicht Esel-sicher: Konstruktion zur Halterung der Mineralfutterschüssel

Bert: Wie hatte ich noch letztes Mal die Schüssel heraus gekriegt?! Ach ja, als erstes muss der Sicherungssplint entfernt werden, was durch ständiges Scharren mit den Hufen kein Problem darstellt. Im Anschluss wird der ganze Radreifen genommen und ca. fünf bis fünfzig Mal durch die Gegend geschleudert.

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[20.05.2022]

Von wegen „dummer Esel“. Dieser Praxis-Test verdeutlicht, dass in der Schäferei an der Splint-Sicherung wohl noch nachgebessert werden muss.

 

„Mir ist so langweilig!“

Beim Striegeln von Mama Pauline fing Maja an zu Klagen und schon bot sich Bert mit der gerade „erbeuteten“ Futterschüssel an einen kleinen Wettlauf zu veranstalten.

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[13.05.2022]

Klar, da machte Maja selbstredend mit, aber überzeugend war diese Aktivität auf Dauer offensichtlich auch nicht.

 

Zeit für einen Weidewechsel

Die Weide war abgegrast, sie gab nicht mehr viel her und nach der Baumrinde musste nun schon mein Rad herhalten. Bei dem kräftigen Gebiss der Langohren trifft das bei mir natürlich auf wenig Verständnis. Aber wir waren ja zum Umkoppeln der Herde auf eine weiter entfernt liegende Weidefläche verabredet und es sollte jetzt losgehen. Die Tiere und Menschen kennen das Procedere und alle machen sich auf den Weg – in der Regel kooperativ. Links und rechts des Weges wird natürlich gern mal genascht, doch Hütehund Juscha sorgt für ein zügiges Weiterlaufen.

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[05.05.22]

Allerdings wollen auch andere mal die Ersten sein und schnell hatte ich meinen Spitzenplatz verloren. Okay, dieses Mal kam ich mit den Eseln als Letzter an – egal, die frische Weide gab und gibt erst mal genug für alle her.

 

April 2022

Mit den Eseln vorneweg ...

Während ich anfangs Sorge hatte, dass meine Hippie als Zickenälteste den Weg überhaupt schafft, wurde mir beim Führen der Esel an der Spitze des Zuges nach der ersten Gefällstrecke klar, dass es noch andere Schwachstellen gab. Während ich anfangs meine Energie zum Ausbremsen der Langohren aufwenden musste, durfte ich diese an der Steigung fast ziehen, damit wir von den Ziegen und Schafen nicht überholt wurden.

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[29.04.22]

Es ging durch den Ferienort Carwitz, doch zum Glück war es früh am Morgen und die Feriengäste bekamen dieses Spektakel und mein Ungemach nicht groß mit. Zudem war die heutige Wegstrecke nicht allzu lang und ein Transport im mitfahrenden Anhänger für Schlappmacher blieb mir so erspart...

 

Wassertrog – Schieben

Wenn auch die meiste Zeit gegrast wird, so muss auch für die Esel immer mal wieder etwas Abwechslung her. Angewiesen sind sie dabei auf das, was so zur Verfügung steht bzw. ihnen in den Sinn kommt.

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[22.04.22]

Beim Striegeln von Mama Pauline wurde ich Zeuge dieses „Wettkampfs“ zwischen Töchterlein Maja und Stiefpapa Bert – das Besondere war: es gab nur Gewinner.

 

Aha, es ist Freitag.

Wie schön, Hippie kommt dieses Mal von ganz alleine! Auch das Kraulen am Kopf wurde eher eingefordert als gelassen ertragen.

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[22.04.22]

Was für ein toller Tag!

 

Dabei sein ist alles.

Die Ziegen haben etwas bemerkt und die gesamte Herde prischt los. Hippie gemessenen Schrittes hinterher, doch was ist passiert? Durch Bäume und Hecken für mich nicht einsehbar ist eine Schafherde auf eine andere Weide geführt worden und soetwas will sich keine Zicke entgehen lassen!

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[15.04.22]

Es regnet, was bleibt nach dem Striegeln der Esel? Nun gut, mal sehen was sie so von alleine machen. Allerdings ist das Beobachten bei Sonnenschein natürlich angenehmer...

 

Maja mit ihren beiden Verehrern.

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[01.04.22]

Bert behält mich misstrauisch im Blick.

 

Seniorentreff in der Feldberger Seenlandschaft

"Meine" Hippie ist nun die älteste Zicke in der Herde! Sie war mein Geburtstagsgeschenk vor 10 Jahren und nach Umzug in den "Nahen Osten". Ach, wie schön, derzeit sind die Esel nun wieder in der Ziegenherde integriert und so kann ich bei meinen Besuchen auch auf Hippie treffen.
Als Hornlose musste sie sich schon die ganzen Jahre in der Ziegen-Hackordnung behaupten, doch jetzt als Ziegenälteste kann sie anerkannt und würdig ihr eigenes Ding machen.

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[01.04.22]

Wenn wir uns treffen und wir Alten unter uns sind, dann kommt keine Langeweile auf. Lebenslanges Lernen ist angesagt, denn in die Bedeutung und Interpretation von Stellung und Winkel der Ohren muss ich mich noch einarbeiten.

 

Mit viel Hingabe habe ich Maja gestriegelt

Und was macht die junge Eseldame: Rein in den Dreck und auf dem Boden rumgewälzt. Das alles unter den Augen von gleichgültigen ehemaligen Erziehungsberechtigten, für die das Futtern wichtiger ist.

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[01.04.22]

Ach ja, seinerzeit zu meiner Zeit hätte es sowas nicht gegeben...

 

März 2022

Ein Wiedersehen mit Hippie

Die großen Flächen in Krüselin sind nun abgeweidet, für die Schafe steht die Schur in der Schäferei an und daher werden die Herden neu formiert. Die Esel setzen jetzt ihren Dienst in der Ziegenherde fort – für mich die Gelegenheit bei meinen Besuchen auch wieder auf meine Ziegen -Lieblinge zu treffen.

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[25.03.22]

Toll, nach längerer Zeit ein Wiedersehen mit der alten Dame Hippie!

 

Ein Kräftemessen mit dem Pick-up?!

Das Umkoppeln der Herde auf eine neue Weidefläche wurde von den Schäfchen unter Führung der Esel zu einem kleinen Ausflug genutzt. Das war nun eine Aufgabe für Hütehund Juscha, der die Tiere nach Aufforderung wieder zurückleiten durfte. Ein Abstecher von Bert war zusätzlich zu beenden, doch auch das Problem wurde bravourös gelöst.

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[18.03.22]

Im Eifer des Gefechts wollte Juscha noch den Pick-up zu einem Umlenken bewegen, was allerdings nicht ganz gelang.

 

Ein kleiner Ringkampf gefällig?

Bert hat eine Antwort von Maja gar nicht erst abgewartet und schon ging es rund. Doch schnell machte es unser Stutfohlen klar: ich habe keine Lust darauf. Treffsicher bekam Bert eine Abfuhr und so musste er, um ein wenig sein Mütchen kühlen zu können, zum Ausgleich ein paar Schäfchen jagen.

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[11.03.22]

Im Anschluss war wieder alles friedlich und das Grasen konnte in Ruhe fortgesetzt werden.

 

Es ist Freitag

Ich widme mich meiner üblichen Beschäftigung: dem Striegeln der Esel. Wenn sie auch sonst machen was sie wollen, hierbei halten sie still. Ganz offensichtlich zeigen auch die Schäfchen Interesse an meiner Tätigkeit.

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[04.03.22]

Beim anschließenden Weidewechsel haben die Langohren ihre Fitness unter Beweis stellen können.

 

Februar 2022

Für Bert was zum Beißen.

Bert liebt es die Schüssel mit dem Mineralfutter aus dem Reifen zu hieven, damit zu spielen und so den Inhalt gleichmäßig zu verteilen. Ein Befestigungsring sollte es verhindern, doch auch der war kein Hindernis. Nun ist auch der Verschluss zusätzlich mit einem Splint gesichert, mal abwarten ob das ausreicht.

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[25.02.22]

Glücklicherweise kann er ja auf andere Beißmöglichkeiten zurückgreifen.

 

Maja beim Pausen–Snack.

Es passiert ja nicht immer etwas Aufregendes beim Besuch der Esel, doch langweilig beim Beobachten wird es auch nie.

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[25.02.22]

Wie Maja hier das stachelige Brombeergestrüpp mit spitzen Zähnen genossen hat, das war schon kurzweilig zu verfolgen.

 

Nix wie weg und hin zu meinen Lieblingen.

Brave New World – 2022: Ein neues Zeitalter hat begonnen.

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[18.02.2022]

Die Zeit ist gekommen, wo es ratsam ist sein Fähnlein nach dem Wind zu hängen.

 

Auf in den Wellness-Bereich

Die Zeiten, zusammen mit den Eseln einen Ausflug zu unternehmen, sind lange vorbei und jetzt will ich mal abwarten, was die Drei so treiben werden. Aha, da bei den Schäfchchen ist jede Menge los und das wollen sich Bert, Pauline und Maja nicht entgehen lassen.

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[11.02.22]

So, ihr Schäfchen, jetzt macht mal Platz für uns Esel!

 

Wer will schon ewig Spaßverderber sein?

Die monatelange Mobilmachung der Freien Westlichen Welt durch ihre Freie Mediale Presse ist so gleichgerichtet frei, dass Spitzenmeldungen kaum noch wahrgenommen werden. Doch wer will sich dieser Deutungshoheit auf Dauer entziehen oder gar widersetzen wollen?! Angesichts der Euphorie bleibt mir nur noch die Aufgabe die letzten Esel und Schafe über die aktuelle Lage in Kenntnis zu setzen.

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[04.02./13.02.22]

Nicht nur, dass die Russen seit Jahrzehnten und Jahrhunderten auf heutigem Staatsgebiet der Ukraine siedeln, jetzt haben sie das Land schon umzingelt. NDR Kultur hatte mir die Ohren für Klassische Musik geöffnet und jetzt die Augen über das Böse in unserer Welt.

 

NACHTRAG [01.03.22] zu den satirischen Montagen Anfang Februar 2022.
Mittlerweile herrscht Krieg in der Ukraine mit Toten und Verletzten. Mit den Satiren hatte ich mir seinerzeit mahnend erhofft, dass eine militärische Konfrontation abgewendet werden könnte und dass sich die Streithähne auf diplomatischem Weg durch gegenseitige Kompromisse noch auf einen friedlichen Weg einigen könnten. Das war von mir eine absolute Fehleinschätzung, die ich bedaure.

 

Meine Lieblinge müssen gewarnt werden

Noch nicht jeder Esel und alle Schafe wussten/wissen von dieser Bedrohung.

Geeintes Europa – im neuen Feindbild

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[04.02.22]

Zum Hintergrund für die Satire: Die Ukrainer und die Russen können schlecht miteinander. Die Ukrainer (zumindest entscheidende Kräfte) wollen zu den Amis und die dort lebenden Russen (2001 ca. 17 % der Bevölkerung) wollen die Autonomie – eine überwiegende Mehrheit will jedoch eher Frieden und ein wenig Wohlstand. Der gezielte Aufbau des Buhmanns, die gezielte Verteufelung und das Unterschlagen von Fakten, einen solch einseitigen Propagandafeldzug hätte ich nicht für möglich gehalten.

 

Januar 2022

Nanu, Bert will als Erster gestriegelt werden?!

Nun ja, vom Dreck her gesehen hat er es eigentlich auch immer am Nötigsten. Allerdings stellte sich seine Annäherung als Irrtum heraus, denn er wollte mir nur an den Kragen.

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[28.01.22]

Schnell habe ich mich daraufhin den Damen zugewandt.

 

Eindringlinge und Wölfe aufgepasst!

So wird es auch Euch ergehen, klar?!

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[21.01.22]

"Okay, Bert, ich habe verstanden. Es ist kalt und vielleicht sollte ich jetzt auch besser nach Hause fahren."

 

Wie schön, es ist Freitag

... und endlich bin ich wieder bei meinen Lieblingen. Die Begrüßung fällt allerdings dieses Mal ohne großes Entgegenkommen und sehr zurückhaltend aus. Zum Glück kann ich noch mit dem Striegeln punkten, denn das lassen die drei gern mit sich geschehen, doch jede weitere Aktivität stößt auf Zurückhaltung.

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[14.01.22]

Wenigstens mal einen Gang auf der Wiese längs des Zaunes – da überwiegt bei den Langohren offenbar die Befürchtung, sie könnten beim Grasen etwas verpassen und gegenüber den Schäfchen gar zu kurz kommen. Doch was ist das, heute läuft alles anders und ich hinterher...

 

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Allen trotz Corona ein möglichst frohes & gesundes Jahr 2022!

 

Dezember 2021

Der Schnee ist weg & endlich wieder freie Fahrt!

Die Esel sind gestriegelt, die Hufe sind ausgekratzt – doch was nun?! Gestern war noch alles weiß, denn kürzlich lagen die Temperaturen bei bis zu –16°C, doch heute nun 2-stellige Temperaturen im Plusbereich, es ist also richtig warm: offensichtlich kommen da bei Bert & den Eseln Frühlingsgefühle auf.

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[31.12.21]

Auf dem Rückweg noch ein Abstecher in die Schäferei, denn Hippie geht es nicht mehr so gut. Wie die Zeit vergeht, im Februar 2022 wird Hippie 10 Jahre alt, hier mit einem der ersten Fotos vom April 2012.

 

Heilig-Vormittag bei den Eseln

Toll, der Radweg war geräumt, allerdings ist bei einer anderen Herde zugleich der Weidezaun flachgelegt worden. Vorbei am Hexenhäuschen und hinter der Zivilisationsgrenze ging es nur mit Schieben weiter. Endlich waren die Tiere in Sicht sowie Schäferin Monja, die mit Umkoppeln beschäftigt war.

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[24.12.21]

Schnell noch den Eseln ein Frohes Fest gewünscht, denn wie toll, im Huller-Bus war noch ein Platz frei. Nix wie rein und auf vier Rändern ging's im Nu den Weg zurück!

 

ALLEN EIN FROHES FEST!

Ist ja wohl klar, dass die Tiere für einen Weihnachtsgruß herhalten müssen.

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Mama Pauline, wie chic, hat extra ihren Weihnachtsschmuck angelegt.
Verständnislos beäugt von Bert, mag er es doch lieber natürlich mit Erde, Grünzeug oder Schafskötteln im Fell.

 

Immer wieder gern gehört

"Von drauß' vom Walde komm ich her,
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr! ..."

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[10.12.21]

Da werden die Ohren gespitzt & die Esel lamm-fromm!!
Anschließend noch Möhren aus dem Rucksäckle: für alle ein perfekter Tag!

Theodor Storm: Unter dem Tannenbaum (Novelle, 1864)
"Von drauß‘ vom Walde komm ich her"

 

Endlich mal ...

eine junge Dame im Arm. Doch nun weiß ich auch, was man unter Helikopter-Eltern versteht.

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[03.12.21]

 

November 2021

Heute mit Pediküre

Das Striegeln ist ja für die Esel nichts Besonderes, auf jeden Fall lassen sie das gern mit sich geschehen. Doch dieses Mal hat Schäferin Monja den Auskratzer mitgebracht und es wurden auch die Hufe gereinigt. Dazu müssen die Esel auf drei Beinen stehen, was ihnen natürlich nicht geheuer ist.

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[26.11.21]

Auch ihren Fotoapparat hatte Monja dabei – schnell waren die beiden Damen Pauli & Maja für einen Schnappschuss bereit und wollten ganz groß draufkommen.

 

Frostige Nächte nahen

Während es für die Ziegen in der beginnenden kalten Jahreszeit zurück in die Schäferei und in den Stall geht, ziehen die Esel zu den Schäfchen um. Es geht durch den Ort Carwitz und in Höhe der Badestelle wird erst einmal eine Verschnaufpause mit Blick auf den Schmalen Luzin eingelegt.

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[19.11.21]

Nicht mehr weit und wir erreichen die Schafherde, die unsere Ankunft mit gemischten Gefühlen aufnimmt. Kommen doch ihre Beschützer, die allerdings auch mal aus Übermut ein Schäfchen jagen.

 

Aha, soso, ein Draht-Esel!?!

Egal, für uns Esel geht's jetzt erst einmal zu den anderen auf die neue Weide. Das ist eine tolle Lage hier am Hauptmannsberg, wie die Fotos aus dem Juni und jetzt im November bezeugen.

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[12.11.21]

Mein Rückweg führt entlang am Schmalen Luzin auf dem Fridolinweg, einem der schönsten Wanderwege Deutschlands.

P.S. Der Fridolinweg wurde von der Initiative Wanderbares Deutschland als Qualitätswanderweg ausgezeichnet.

 

Lupo will mit dabei sein

Die Herde ist gerade umgekoppelt worden, und Lupo musste solange warten. Doch auch er will beim Geschehen mit dabei sein, nun aber los – zusammen mit Juscha wird erstmal getobt.

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[05.11.21]

Konditionsmäßig könnte er über Stunden durchhalten, doch zum Glück muss er zwischenzeitlich mal was Trinken. Der Anblick mit seinem Spiegelbild ist für ihn noch immer überraschend und faszinierend, doch so hat Juscha endlich mal eine kurze Verschnaufpause.

 

Oktober 2021

Bert: Seht mal, was ich drauf habe!

Ich will versuchen eine Runde mit den Eseln zu drehen, und tatsächlich sind für ungefähr 5 Minuten gefolgt! Aber dann gab es einen Engpass – für die Damen war klar: Nicht mit uns! Auch Bert ließ mich daraufhin im Stich.

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[22.10.21]

Doch später wollte er mir zeigen, was er so drauf hat. Nicht schlecht, nur Mama Pauline und Töchterlein Maja zeigten sich unbeeindruckt...

 

Nach dem Striegeln – Und was nun?!

Aha, Bert hält seine Ohren hin und wünscht sich eine Fortsetzung der Wohlfühlbehandlung. Er bewegt seinen Kopf zu meiner ausgestreckten Hand, sein Kopf geht dabei rauf und runter und mein Daumen rutscht tief in sein Ohr.

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[15.10.21]

Minuten später. Er bestimmt den Druck und ganz offensichtlich findet er Gefallen an dieser Prozedur – für mich bleibt das Ganze allerdings gewöhnungsbedürftig.

 

So macht das Eselleben Spaß!

Noch ein Foto von Bert: Frisch gestriegelt und die Hufe von Monja ausgekratzt – doch zuvor wollte er sich auf seine Weise „frisch“ machen.

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[08.10.21]

Welch Spaß für ihn!

 

"Vorsicht Lupo!"

Das Auto mit Schäferin Monja kündigt sich an und die Ziegen laufen ihr entgegen. Plötzlich kommt die ganze Herde zurückgesaust, und die Esel & ich wundern sich. Ach, das ist der Hintergrund, Lupo ist dabei!! Er will zwar eigentlich nur Spielen und herumtollen – doch Esel & Ziege bleiben auf Distanz.
Uff, wie wohl die Tiere reagieren wenn statt Lupo der echte "Canis lupus" auftaucht?!

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[01.10.21]

Erst beim Verarbeiten der Foto habe ich feststellen können: bei der überstürzten "Flucht" der Ziegenherde vor Lupo ist Hippie tatsächlich zu mir gelaufen.

 

September 2021

Endlich wieder bei meinen Lieblingen!

Mein Besuch in der letzten Woche musste ausfallen, so gab es beim Wiedersehen mit den Eseln ein großes Hallo.

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Die Begeisterung bei Hippie verhielt sich in Grenzen, denn sie weiß mittlerweile: irgendwann wird der Kerl mit seiner Möhre schon von alleine kommen.

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[3 Fotos 24.09.21]

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Wow, die Ziegen veranstalteten ein Kräftemessen – das war doch was für Bert! Diese Idee fanden die Zicken allerdings gar nicht gut, und schnell stand er alleine da...

 

August 2021

Hallo – Wie geht's?!

Sobald die Esel nicht in meiner Nähe sind, dann dauert es nicht lange und ich bekomme Besuch von meiner Lieblings-Zicke (nach Hippie).

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[27.08.21]

Nicht, dass sie nur auf eine Möhre aus ist – manchmal will sie auch nur die lästigen Fliegen abstreifen!

 

Die Ziegen beim Chillen

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[06.08.21]

Mutprobe oder Vertrauenssache bei Mama Pauline?!

 

Juli 2021

Zu Besuch bei den Feld-Berg-Ziegen

Die Esel sind mit Grasen, Dösen und mit sich selber beschäftigt, da kann ich ein wenig die Herde beobachten. Und die Ziegen mich.

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[31.07.21]

Nicht lange, da bin ich umringt und erkannt: Er schon wieder!!

 

Nix mit Ausflug!

Ein Ausflug mit den Eseln? Sie halten sich für unabkömmlich, und auch als es gar keine Schäfchen zu bewachen gab, fielen ihnen neue Ausreden ein.

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[23.07.21]

Maja: Bei der Hitze? Bert: Ich habe zu tun. Mama Pauline: Wellness geht vor!

 

Hallo Hippie, wie wär's mit einer Möhre?

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[09.07.21]

Ein kurzes Zögern, und schon hatte eine andere das Angebot wahrgenommen...

 

Auf zu neuen Weidegründen!

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[02.07.21]

Weidewechsel?! Jetzt heißt es schnell sein!

 

Juni 2021

Im Amphitheater am Hauptmannsberg

Auf dem Spielplan heute: das Große Fressen im Ginster, ein Fuchs auf Mittagsmahl-Suche und Touristen beim Anstieg auf den Hauptmannsberg.

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[11.06.21]

Statt Parkett ein guter Logenplatz neben Hippie, allerdings hatte ich nicht mit Bert gerechnet.

 

Ein Wiedersehen mit Hippie!

Im Verlauf der Jahreszeiten ändert sich das Leben der Tiere in der Schäferei, und nun ist es so weit: die Esel sind jetzt mit den Ziegen in einer Herde und versehen ihren Dienst im Naturschutzgebiet NSG Hullerbusch. Es ist ein Fest für die Sinne, denn der Ginster fängt an zu blühen, alles ist grün, am wachsen & gedeihen, und die Tiere finden leckere Gräser.

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[04.06.21]

Nach langer Zeit – im vergangenen Herbst sind die Esel zu den Schafen auf entfernt liegende Weideplätze hier in der Feldberger Seenlandschaft gekommen – gibt es für mich ein Wiedersehen mit Hippie.

 

Gerade gebückt und bei Bert am Striegeln hat Mama Pauline die Gelegenheit genutzt und mir den Hut vom Kopf weggeschnappt.

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[04.06.21]

Okay, es ist kurz zuvor zum Weidewechsel gekommen, sodass ich die Misserfolge ihrer Jonglage einigermaßen gelassen hinnehmen konnte.

 

 

Mai 2021

Alle Hufe stehen still...

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[28.05.21]

... wenn Mama Pauli das so will.

 

April 2021

Die Schäfchen staunten nicht schlecht

Neue Körperpflegetechniken werden ausprobiert: Ich muss stillhalten, mal mit Bürste oder ausgestrecktem Daumen.

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[30.04.21]

Dann bewegt Mama Pauline Kopf und Ohren. An diese Technik muss ich mich allerdings noch gewöhnen...

 

In der Wellness-Oase

... scheuer, rubbel, schrapp, kratz, schubber, reib, schab ...

Wenn das Fell mal juckt oder es irgendwo zwackt, in diesem Soll findet man/tier die richtige Behandlung. Während die Esel einmal wöchentlich gestriegelt werden, so müssen sich Schaf und Ziege selbst um praktikable Lösungen kümmern. Tiefhängende Äste in unterschiedlicher Höhe und Anordnung oder Steine des Anstoßes verschaffen Linderung bzw. bringen Wohlgefühl.

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[17.04.21]

Wenn die Esel kommen, wird der Platz freiwillig geräumt, in der Rangordnung folgt der Ziegenbock, doch schon nach kurzer Machtdemonstration suchen diese einen anderen Platz auf, sodass die Schäfchen zurückkehren können.

 

 

Das ist natürlich schön, der jungen Eselstute Maja nahe zu sein.

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[02.04.21]

Doch nicht lange, dann geht's mir wieder an den Kragen!

 

Coronabedingt ist ja unser Leben eingeschränkt, doch bei & mit den Tieren geht der normale Wahnsinn weiter.

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[02.04.21]

Endlich bei den Eseln und beim Striegeln, und dann plötzlich, alle Tiere wenden sich ab:
eine Herde Rehe läuft direkt an der Koppel vorbei. Schnell stehe ich wieder alleine da.

 

März 2021

Unter Eseln und Schafen und Ziegen

Bei Ankunft zur Futterzeit, und die ist eigentlich ständig, komme ich mir manchmal schon exotisch vor.

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[19.03.21]

 

Schlacht am Buffet

Es ist aufgetischt und die Lieblingsbeschäftigung der Schäfchen und Esel kann los- bzw. weitergehen: Futtern. In der Nähe der Langohren ist es für die Schäfchen nicht ungefährlich, denn beim Weg-Beißen wird auch die Wolle als Nahrungsergänzungsmittel nicht verschmäht.

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[05.03.2021]

Und Bert, Pauline oder Maja kommen wieder besser an das Heu ran.

 

Februar 2021

Hippie 9 Jahre alt!!

Hippie *23.02.2012 Ziegenhof Müritz | Ein willkommener Anlass für einen Rückblick!

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Nach einem verschlungenen Lebensweg & mit dem meinen verknüpft, lebt sie seit Herbst 2013 in der Schäferei Hullerbusch.

 

Man lernt nie aus!

Den Schäfchen nahe zu kommen ist fast unmöglich – außer bei Flaschenlämmern, die mit den Menschen groß geworden sind.

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[12.02.2021]

Beim Beobachten der Esel habe ich überraschenderweise festgestellt: wenn ich mich in ihr 2. Frühstück bzw. Mittagsmahl setze, kommen sie von alleine!

 

Entdeckung einer neuen endemischen Art?!

Auf dem Rückweg von den Eseln in Hullerbusch habe ich am Schmalen Luzin von weitem zwei Greifvögel aufgescheucht, die gerade eine Ente geschlagen hatten. Bis ich aus der Distanz ein Foto schießen konnte, waren die beiden mit ihren imposanten Schwingen auf und davon. 25 Minuten habe ich bei Kälte und Wind ausharren können, bis tatsächlich ein Greif zur Beute zurück kam. Ohne Brille und Stativ, bei kalten Füßen und mit klammen Händen sind mir dann doch noch einige Schnappschüsse mittels Zoom geglückt.

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[05.02.2021]

Nachtrag: Ranger Fred Bollmann hat später den abgebildeten Vogel eindeutig als Mäusebussard erkannt sowie als Beutegreifer zuvor ein Seeadlerpaar vermutet. Der Bussard hat offensichtlich die Gunst der Stunde genutzt und seinen Speiseplan erweitert – oder er hat Mitgefühl gezeigt mit einem frierenden auf Lauer stehenden Zweibeiner, dem so endlich einige nicht alltägliche Aufnahmen beschieden waren...

 

Kommt mir bekannt vor

Da steht Mann im betagten Alter ganz alleine da, denn von 3 Eseln ist keiner bereit einen Ausflug zu unternehmen. Offenbar haben sie die Befürchtung, dass die Schäfchen und anderen Langohren unterdessen die Weide allein abgrasen oder sie schützen Unabkömmlichkeit vor, als stünde der Wolf zum Zuschlagen bereits in den Startlöchern.

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[05.01.2021]

Ach, vom Sohn und aus eigener Jugend kommt mir diese Unwilligkeit bekannt vor – da muss Mann durch...

 

Januar 2021

Endlich allein mit Maja

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[08.01.21]

Mein Glück währte nicht lange – erst kam Mama Pauline als Anstandsdame dazu und Bert kehrte mit Einwänden zurück. Er war mit meiner Vorgehensweise bei der Umsetzung neuer Corona-Regeln so nicht einverstanden.

 

Dezember 2020

Die Bescherung und Weihnachten sind nun auch gelaufen!

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[25.12.20]

 

Fast eine Weihnachtsgeschichte:

Eilige Drei Esel im Tornowhofer Land

Beim Umkoppeln: mit einem Mal waren die Esel verschwunden. Ich hinterher, und kaum hatte ich sie erreicht, da galoppierten sie davon um mich auf Abstand zu halten.
In der City war nicht viel los – klar, Shutdown – doch zum Glück wurden Weihnachtsgeschenke zugestellt und zwei junge Damen von einem Lieferservice trauten ihren Augen kaum: 3 Esel kamen direkt auf sie zu.

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[18.12.2020]

Auch die Langohren wollten wissen was diese hier mitten auf der Straße zu suchen hatten, und so konnte ich die Tiere ein- und überholen sowie endlich zur Umkehr bewegen. Zwar noch auf einigen Umwegen, aber immerhin!!

 

November 2020

Bert: Wie reagieren?!

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[27.11.20]

Bisher hat sich der Wolf noch nicht an die Schäfchen heran gewagt – doch nun ein Typ im Schaffell, der sich in seinen Harem einschmeichelt?!

 

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

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[06.11.20]

 

Oktober 2020

Okay, Fellpflege – da sind die Drei dabei.

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Angesichts der vielen Tretminen hätten sie allerdings den Weidewechsel abwarten können, aber nix zu machen!
Mama Pauline voran, Bert natürlich hinterher – tja, auf mich hört ja keiner...

 

August 2020

Nachhilfe in der Freitags-Eselschule: Anweisungen der Menschen folgen

Alles war klar durchdacht: Ich voran, Pauline an der Leine, Maja bleibt bei Mama & Bert behält seine Mädels im Auge. Der Beginn wie immer schleppend, doch plötzlich ging alles blitzschnell.

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[21.08.20]

Die Hufe stoben, da blieb nur: keine Konditionsschwäche zeigen und bei “Wo bleibst du denn?” cool bleiben!

 

Juli 2020

Töchterlein Maja und Mama Pauline bei der Körperpflege

Ich lasse ja nichts unversucht: das Striegeln erhöht die emotionale Bindung zwischen Tier und Mensch, es verleiht eine gepflegte Erscheinung und der Aufbau von Vertrauen wird gefördert. Die Esel Pauli, Maja & Bert lassen es jedenfalls gern mit sich geschehen.

Das Fell glänzt, auf geht es zu einem Ausflug in die nähere Umgebung, und schon wird meine Ahnung Gewissheit: die Esel drehen sich mehrmals um ihre eigene Achse, und ...

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[31.07.20]

... und frisch gepudert geht's dann wieder weiter.

 

Mit Bert unterwegs

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[03.07.20]

Was sagt man dazu bzw. was soll ich dazu noch schreiben?!

 

Juni 2020

Alles im Griff

Es ist mein Traum in den letzten Jahren gewesen, auch einmal mit allen drei Eseln gemeinsam unterwegs zu sein. Wo sie sich doch einzeln und allein kaum von der hiesigen Scholle und nur in Sichtweite zu den anderen wegbewegen lassen, schlug dieses Mal meine Stunde.

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[26.06.20]

Sehr zum Leidwesen des Schäfers nutzten die Langohren beim Umkoppeln den offenen Zaun für einen Ausflug in die weitere Umgebung. Mir fiel die Rückführung zu – na ja, irgendwie hat's nach Stunden geklappt...

 

Endlich ein Wiedersehen mit Hippie

Die Esel sind nun wieder in der Ziegenherde integriert, und so treffe ich nach langer Zeit mit Hippie zusammen.

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Also, wenn "meine" Zicke nicht zu mir kommt, dann zoome ich sie mir halt heran. Oder ich warte einen günstigen Moment ab – wenigstens werde ich noch toleriert!!

 

Hygiene in Corona–Zeiten

Klar, dass meine Lieblinge nach einer langen Woche von mir gedrückt und gekrault, geherzt & getätschelt werden. Doch bei Aufbruch: Maja, ...

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... im Anschluss noch Bert, wie immer ganz in schwarz & gut von den Damen zu unterscheiden, aber zu guter Letzt noch ...

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[Fotos 22.05.20]

... Mama Pauline?!? Auch in Corona–Zeiten, ein wenig diskreter und mit ein bisschen mehr Wartezeit, hätten sie sich ja desinfizieren können!!

 

Wo bleibt der Catering – Service

Was ist mit den Eseln, worauf warten sie nur? Es ist nix zu sehen, aber jetzt, aha, der Catering – Service in Gestalt von Lothar trifft ein!

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[Fotos 08.05.20]

Doch nun, als erstes, ein Ritt auf dem Esel?! Hoffentlich geht das gut.
Tja, Hochmut kommt vor dem Fall, oder:
Bert: Ich bin Herdenschutz- und kein Reit-Esel!!!

 

April 2020

Es wird zunehmend schwieriger, mit nur einem Esel was zu unternehmen. Wenn, wollen alle drei mit oder auch mal lieber grasen.
Da kommt mann schon mal ins Grübeln, und wie sind andere damit umgegangen?! Sind Praktiken im Wilden Westen übertragbar auf den Wilden Osten?

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[Foto mit Eselstute Maja 01.05.20]
Schwarz-weiß-Foto: Pinterest Janet Paul

 

FRESSEN UND GEFRESSEN WERDEN?

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[12.04.2020]

Das ist vielleicht ein wenig reißerisch, doch:

KNABBERN UND ANGEKNABBERT WERDEN?!?
... das klingt nun wiederum zu öde.

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Egal, lassen wir es so stehen, und auch Ostern steht vor der Tür: Allen ein FROHES FEST!

 

Einrichtungen, die trotz Coronakrise nicht geschlossen sind:

In der Rücken-Kratz-Anlage ...

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[03.04.2020]

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... an anderer Stelle ...

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... der Nächste, bitte!

 

Das Jahr 2020 hat traurig angefangen...

Am 7. Januar 2020 ist Bussi † gestorben, das kleine schwarze Kaninchen aus früheren Zickenkriegen anno 2012/13! Einen Tag darauf in Hullerbusch meine Lieblingszicke (neben Hippie!) Bella † – ach, wie tragisch, unsere langjährige Alphaziege lag tot im Stall!

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Hier mein letztes Foto von Bella, entstanden am 20. Dezember 2019, bei einem Ausflug mit Bert. Zur Erinnerung noch die beiden Montagen aus dem 1. und 2. Lebensjahr hier in der Feldberger Seenlandschaft.

Zum Rückblick auf die ersten Lebensjahre

Im Himmel und / oder in den Ewigen Jagdgründen werden sie sich wiedersehen! Monster, das weiße Kaninchen, wird sie dort erwarten.

 

*****

 

2019

So kann es kommen ...

Es ist Dezember, und die Schafböcke sollten zurück in die Schafherde um für Nachwuchs zu sorgen. Problem ist und bleibt Bert, hat er es doch mit seinem Knabbern, oder ist es Beißen, vor allem auf die männlichen Mitweidenden abgesehen. So ist es nun entschieden: Maja und Mama Pauline konnten bleiben, doch Bert musste das Feld räumen. Quasi Hausarrest, was bedeutet, dass er nun ohne seinen Harem das Leben auf einer Koppel in der Schäferei fristen muss.

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Aber, zu meiner Verblüffung, diese Enthaltsamkeit bekommt ihm gut. Ohne größeren Heckmeck ist er mit mir zu einem größeren Ausflug rings um die Schäferei aufgebrochen – wie in alten Zeiten!!
Zu seiner Freude haben wir noch einen Abstecher auf die Ziegenwiese gemacht, wo ich meine Lieblinge Hippie & Bella wiedersehen konnte. Zufällig sind für die beiden ein paar Möhrchen in meinem Rucksack gewesen, was natürlich gleich bei allen anderen Zicken größte Neugier hervorrief. Im Nu war ich umringt, Bert registrierte meine Bedrängnis, sein Beschützerinstinkt erwachte, und schon jagte er die ganze Herde über die Weiten der Ziegenwiese.
Das hat ihm gut getan, und seine respekteinflößende Treibjagd sollte auch den Wölfen eine Warnung gewesen sein! Vorbei an den Nachbarn, den Wollschweinchen (mal nicht am Schlafen!), ging es mit Bert zurück auf seine Koppel.

 

Nach langer Zeit ein Besuch der Zicken

Wie schön, Hippie & Bella sind auf mein Klingeln und Rufen hin gleich gekommen! Tja, schnell waren die Möhren verputzt, und ...

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... schon waren die Zicken in der Herde nicht mehr auszumachen! Alleine rumstehen ist auch öde, doch so habe ich mich ein wenig früher auf den Weg nach Hause gemacht.

 

Mit den Eseln nach Thomsdorf ...

Mit 2 Zweibeinern und 3 Langohren ging es im Herbst 2019 von der Schäferei auf dem Hullerbuscher Weg durch den Ort Carwitz zu den Bocklämmern nach Thomsdorf: Pauli und Maja an der Leine und Bert unangeleint hinter her. Bislang war alles gut verlaufen, doch nun, eine Vollbremsung der Esel: eine Brücke lag vor uns. Der Rückwärtsgang wurde eingelegt und die drei machten klar, wer hier der Stärkere ist. Es ging keinen Schritt voran! Weder über die Brücke hinweg noch unter ihr durch – trotz niedrigem Wasserstand. Die drei Esel wollten sich wohl keine nassen Hufe holen, und alles Zureden und Locken mit einer Möhre blieben vergeblich. Uns Zweibeinern war klar: ein Zurück und der Weg entlang der Straße wäre ein Riesenumweg – daher blieben auch wir stur und laborierten weiter herum.

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Und siehe da, nach xx Versuchen trabte Pauline mit mir voran über die Brücke! Da schauten Bert und Maja nicht schlecht, machten es ihr aber nicht im Ansatz nach. Sie versuchten weitere Male unterhalb der Brücke auf die andere Seite zu gelangen, doch das Wasser behielt offenbar seine Abschreckungskraft. Es ging am Ufer hin und her, bis sich endlich Bert ein Herz fasste und hinüber auf die andere Seite – hin zu seiner Pauline – sprang. Nun fehlte noch Maja, doch wiederum dauerte es lange Zeit, bis auch sie es wagte. Uff, was für eine Aufregung und Anspannung für Mensch & Tier – aber wie abwechslungsreich für die Wanderer, die ein solches Freiluftspektakel nicht alle Tage zu sehen bekamen!

 

Bert ist der Größte

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Ich weiß, dass ich bei meinen Besuchen von Bert, Pauline & Maja nur temporär geduldet werde, und die Beziehungen Esel–Mensch–Schaf müssen immer wieder neu und klar austariert bzw. vermittelt werden. Doch während Bert den Macker raushängen lässt, bleibt Mama Pauline gelassen: Ja, Bert, wir wissen doch, du kannst nicht anders...

 

Da kann Mann machen nix...

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Endlich mal mit einem Esel unterwegs, hier im August 2019 mit Pauline und ihrem Töchterlein, doch dann kommt es (oder ER: Bert?!) der Mama unvermittelt in den Sinn: Vorwärts, Maja, es geht wieder zurück!!

 

Als Eseler bei den Feldberger Seenlandschafen und ihren Beschützern

Die Schaflämmer sind gewachsen, Bert kann ihnen nichts mehr anhaben, und die Esel konnten in die Herde zurück kehren.

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Ein ernstes Wort mit Bert – soll er doch die Wölfe und nicht die Herde schrecken!?

Seit Juni geht es quer durch die Feldberger Seenlandschaft, vorbei an Carwitz in Richtung Krüselin, wo prächtige Wiesen mit leckerem Futter die Tiere erwarten.

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Bei meinen Besuchen kommen so einige Esel zusammen – als Langohr, Drahtesel oder was es sonst noch so gibt ...

 

Sensation im Mai 2019!!!

Zum ersten Mal in diesem Jahr ist es mir gelungen, mit Maja allein einen Ausflug durch den Hullerbusch zu unternehmen!

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Ich habe die Hoffnung schon aufgeben müssen, denn der Zusammenhalt vom Triumvirat aus Stiefpapa Bert, Mama Pauline sowie ihrem Fohlen Maja hat sich so stark ausbilden können, dass eine Unternehmung mit nur einem Esel unmöglich geworden ist. (Die Drei haben während der Lammzeit die Herde verlassen müssen, da Bert mit seinem Knabbern oder Beißen für die Neugeborenen zum Problem wurde.)

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Als Erstes habe ich mich mit dem Stutenfohlen auf die Nachbarwiese begeben können, wo sich die Schafmamas mit ihrem Nachwuchs – nach Geburt und ersten Lebenstagen im Stall – wieder draußen auf der Weide befinden. Nach anfänglichem Beäugen und Beschnuppern haben die Kleinen Maja als eine "so große Mama" richtig toll gefunden – allerdings zog es sie – durch vergebliche Suche nach der Milch – dann doch wieder zurück zur vertrauten Mama. Tja, rund ist die Welt, bunt ist die Welt.

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Im Anschluss war ich so keck und habe Maja auch von dieser Wiese weg locken können, und schon haben wir uns auf dem Wanderweg befunden, der quer durch das NSG Hullerbusch führt. Nach anfänglichem Sträuben ist sie immer gewagter geworden, und sie nahm die Gegend, die sie ja schon letztes Jahr in und mit der Hauptherde kennen gelernt hat, aufmerksam wahr. Vorbei am Hauptmannsberg und an den Resten der Sitzbank mit den Ameisen ist es dann wieder in die Schäferei zu Mama und Papa zurück gegangen.

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Ein Ausflug im April 2019 mit Bert

Nanu, was war hier denn los? Die Hauptherde, war sie für mich zur Begrüßung angetreten, und ich sollte jetzt die Parade abnehmen? Ach herrje, nein, es ist gerade die Tafel gedeckt worden – was natürlich blöd war für mein Unterfangen. Die Esel, die sich als erste bedient haben, würden zudem als letzte fertig sein: das bedeutete für mich, erst einmal Warten und sich in Geduld üben. Daher habe ich mich unter die Schäfchen gemischt.
Die nächste Hürde würde sein, mit nur einem Esel den Zaun zu öffnen und zu queren, kommen doch die beiden anderen wie selbstverständlich hinterher. Pauline und ihr Fohlen Maja machten in letzter Zeit ihr eigenes Ding, und so hatte ich mir Bert für einen Ausflug erkoren. Als ich mit Bert endlich draußen war, wurde er allerdings erst einmal ungehalten. Nur durch aufmunterndes Zureden und mit Pausen zum Grasen sowie Einsatz von drei Möhren hatte ich glücklicherweise noch eine beachtliche Strecke zurück legen können. Dabei waren uns Pauline und Maja so weit wie möglich am Rande des Zauns gefolgt – nur, als wir fast außer Sichtweite kamen, stieß Pauline ein solch wehleidiges Iaaaa aus, das Bert sofort anhalten ließ und umgehend zur Rückkehr bewegte. Er zog mich gnadenlos hinterher, ein Zurückhalten war unmöglich – und der Ausflug gelaufen!

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Bert, der alte Esel, wie kann er bei den beiden Damen nur so unter dem Pantoffel stehen!?!

 

 

März 2019: Die Fachwelt horcht auf

Ein weiteres wegweisendes Angebot in der KiTaNa Hullerbusch

Nachdem der Kindergarten Hullerbusch kundenorientiert sein Betreuungsangebot zu einem 24 Stunden Betrieb ausgeweitet hat, erfolgte jetzt ein weiterer konsequenter Schritt hin zu einer Allround- & All Inclusive Einrichtung: seit kurzem werden ambulant bzw. teilstationär auch Mamas mit ihren Neugeborenen aufgenommen – quasi im Vorbeigehen. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Bindung zu ihrer KiTaNa wird gestärkt, andere kostenaufwendigere Bereiche werden entlastet, und beides kann in Zeiten von Globalisierung und Optimierung für ähnliche Einrichtungen bahnbrechend sein.
Was war geschehen? Bei meinem letzten Besuch, vorbei an der Abteilung mit dösenden Schäfchen und auf der Suche nach Nr. 1 und 2 von meiner Bella, machte ich bei den quirligen Zicken erst ein und dann zwei Neugeborene aus, bei denen die Nabelschnur noch klar auszumachen war. Die Mama sah nach der Niederkunft noch ein wenig mitgenommen aus und schien sich fast ein wenig fehl am Platze zu fühlen. Die Kleinen waren noch am Üben, wie man das Gleichgewicht auf vier Beinen hält, wobei die älteren Lämmer die Gunst der Stunde sofort erkannten und zeigen wollten, wie man richtig an die Milch kommt – doch Muttern war von deren Uneigennützigkeit nicht überzeugt und wehrte dies ab. Nachdem ich die Drei in eine ruhigere Ecke mit weniger Durchgangsverkehr bugsiert hatte, konnte die Mama endlich eine Verschnaufpause einlegen. Doch es dauerte nicht lange, und es tauchten neue Quälgeister auf, die ihre Kletterkünste demonstrieren und vervollkommnen wollten. Glücklicherweise traf nun Schäfer Nils ein, der die beiden Kleinen vor der Mama her trug und in eine Einzelbox lotste.

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So aufregend und abwechslungsreich es in der KiTaNa auch sein kann, ein wenig Ruhe und Rückzugsmöglichkeit sind in dieser Lebenssituation nicht schlecht. Ein paar Tage noch, dann geht es für die Drei zurück in den Kindergarten, und der Platz – ohne Wartezeit – ist nun gesichert

 

Wie uncool, als junge Dame zurück zu Mama & Papa!?

Nachdem im Stall die Lämmer geboren wurden, ist Stutenesel Maja anfangs auf die Bockwiese umgezogen. Doch nun sollte es weiter zur Mutterschafherde gehen, wo auch Mama Pauline und Stiefpapa Bert (am schwarzen Fell zu erkennen) ihren Dienst als Herdenschutzesel verrichten. Schon von weitem wurde sie von Mama & Papa erkannt, so dass es bei Ankunft erst einmal ein neugieriges Beschnuppern und eine gespannte Erregung gab.

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Es dauerte nicht lange, und Bert musste seinen Anspruch als Oberesel deutlich machen. Unterstrichen wurde das durch wilde Verfolgungsjagden, wobei Maja allerdings über die bessere Kondition und Taktik verfügte. Irgendwie kam keine Freude auf, und nachdem Mama Pauline erst zugeschaut hatte, musste sie eingreifen und Bert bedeuten, dass er wohl der Oberesel sei, sie aber das Sagen hatte. Erst gezielte Huftritte hatten Bert einsichtig werden lassen – doch, huch, wo war in dieser Zeit Maja abgeblieben?!? Au weia, jenseits der Absperrung lief das Fohlen davon, sie hatte es geschafft den Zaun zu überwinden und trabte in Richtung Schäferei davon. Dazu musste sie die Straße queren – obwohl mit wenig Verkehr – doch im Kopfkino lief bei mir alles Mögliche ab!! Meine Hoffnung war, bis ich endlich den Zaun verschlossen hatte und hinterherlaufen konnte, sie in der Schäferei vorzufinden. Und, tatsächlich, dort stand sie an der Bockwiese, wo sie kurze Zeit später vom Ziegenbock wieder begrüßt wurde...

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Doch es half alles nichts: ein zweites Mal habe ich sie in ihr neues Zuhause geführt – wobei stetes Zureden und lange Pausen erforderlich waren. Schließlich ist die Wiese groß genug, dass sich Alt und Jung aus dem Wege gehen können...

 

Februar 2019 – Es geht wieder rund!

Da bin ich über das Wochenende nicht da, und schon erblicken in Hullerbusch die ersten Lämmer das Licht der Welt. Das Foto, kurze Zeit nach der Geburt, ist von Schäfer Nils: Bella mit Zwillingen, in diesem Jahr unangefochten auf Platz 1 und 2!
War es Liebe auf den ersten Blick, oder hatte Bella als Alphaziege das Recht auf die erste Nacht o.ä. für sich beansprucht – wir werden es wohl nie erfahren.

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Als ich 5 Tage später in die Schäferei kam, waren die drei bereits mit anderen Zicken im Kindergarten – so schnell geht das hier! Bei der Ankunft ist mir Hippie entgegen gekommen, ein Zeichen dafür, dass die Oberzicken anderweitig beschäftigt sind, und dass sie sich so bis in den Eingangsbereich vorwagen konnte.
Im Kindergarten wurde augenscheinlich relaxt, und Mama Bella führte mir stolz ihren Nachwuchs vor: No. 1 wurde noch mal hergerichtet, während No. 2 bereits auf dem Laufsteg posierte.

 

2019 – Ein neues Jahr, ein neues Glück ...

Schon wieder ist ein Jahr vorüber, und alles ging so schnell. Ganz augenscheinlich wurde das bei den Ausflügen mit den beiden Eseln Pauline und Bert, die über den Hauptmannsberg im Naturschutzgebiet Hullerbusch führten. Die Sitzgruppe, beliebt bei jung und alt, Mensch und Tier , wurde durch den „Zahn der Zeit“ zerlegt, wie die Bilder vom April sowie November und Dezember 2018 belegen.

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Im Video der Sendereihe „Hanseblick“ vom NDR „Genusswandern mit Sarah Wiener durch die Feldberger Seenlandschaft“ vom November 2017 konnte man sich vom seinerzeitigen Zustand überzeugen. Auch Bert war überrascht: die Ameisen haben ganze Arbeit geleistet.

 

*****

 

Nun wieder chronologisch...

 

2018 – Ein Herdenschutzesel neu in der Schäferei!

Fast scheint es 2018, dass ich den Zicken untreu geworden bin – habe ich mich doch zunehmend mit Esel Bert beschäftigt, wobei im Sommer auch noch die Eselmama Pauline mit ihrem Stutenfohlen Maja dazu gekommen sind. Einfach zu erklären, denn von Frühjahr bis Herbst ziehen die Ziegen zusammen mit den Schäfchen über die regional verstreuten Weiden oder auch Naturschutzgebiete, wo sie in der Regel täglich umgekoppelt werden. So sind diese weder in der Schäferei noch an einem festen Ort anzutreffen. Doch zum Glück bleiben die Esel in der Schäferei, daher bin ich anfangs vorwiegend mit Bert unterwegs gewesen, im Wechsel auch er mit mir.

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Ein Neuer in der Schäferei: Bert!

 

Hünengrab und Teufelsstein – Durch den wilden Hullerbusch

Mit Bert habe ich mehrere Anläufe genommen, um das Naturschutzgebiet Hullerbusch nordwärts zu erkunden sowie den Teufelsstein oberhalb des Zansen zu passieren. Allerdings half auch keine Mohrrübe, um eine schmale Furt, die mit Hölzern zur trockenen Querung für die Wanderer ausgelegt worden war, zu passieren. Er wollte auch nicht seitlich herum laufen, obwohl in der sonnigen Maienzeit alles trocken gefallen war.

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Ein Fortkommen war also unmöglich, denn Bert hatte den Rückwärtsgang eingelegt, und nur die Umkehr und ein Weg südwärts in Richtung Hauptmannsberg blieb übrig.

 

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Ein anderes Mal hatte ich den Teufelsstein passiert, doch dann ging es an dieser Stelle nicht weiter.

 

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Sehe ich recht: nach heil überstandenem Ausflug streckt mir Bert die Zunge raus?!?

 

Bert hat Gesellschaft bekommen: Pauline mit ihrem Fohlen Maja

Toll, nun ist es soweit, Bert ist nicht mehr allein. Mama Pauline mit ihrem Stutenfohlen Maja, im April 2018 zur Welt gekommen, sind dazu gestoßen.

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Majas Fell ist noch so richtig zottelig.

 

Maja lebt jetzt in der Ziegen- und Schafherde

Das Stutenfohlen Maja lebt nun von Mama Pauline und Stiefpapa Bert getrennt in der Zutreterherde der Schäferei Hullerbusch. Sie ist von ihrem Zuhause auf der Pferdekoppel umgezogen auf die Ziegenwiese, und die Zeiten, in denen sie von der Mama Milch abbekommen hat – die sind nun endgültig vorbei! Sie muss sich also völlig neu orientieren und in der Herde zwischen all den Ziegen und Schafen neue Gefährten finden.

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Von der Größe her sind ihr die Riesen–Schafböcke am liebsten, deren Nähe sie immerfort sucht. Allerdings haben die Böcke ganz anderes im Sinn: wenn sie nicht gerade in ihrem Harem beschäftigt sind, wird erst einmal gedöst, um sich davon zu erholen bzw. auf einen erneuten Einsatz vorzubereiten. Das braucht seine Zeit, und ein Euter wie Mama Pauline haben sie erst recht nicht!

Mit den Herren der Schafschöpfung ist für Maja nur begrenzt etwas anzufangen, denn wenn diese nicht am dösen oder am fressen sind, stellen sie den Damen in ihrer Herde nach. Da muss sich unser Stutenfohlen nach anderen Beschäftigungen umsehen.

 

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Ein Blick zurück zu den Anfängen

Wossis Tierleben | Hippie & Bella

2012, nach Verlassen der alten Heimat und Übersiedelung nach McPom konnte ich die Idee verwirklichen und mir zwei Zicken zulegen: Hippie und Bella. Nach 6 Jahrzehnten Arbeiten am Schreibtisch oder Zeichenbrett, mit Büromaschinen und zuletzt am Personal Computer ist mir das ein Wunsch gewesen. Warum gerade diese Tiere? Gemeinhin wird von einer „dummen Ziege“ gesprochen. Doch als Kenner weiß man, dass diese neugierig, intelligent und gesellig sind.

Nach anfänglichem Landleben als Wessi im Ossiland sind Hippie und Bella im Oktober 2013 in die Schäferei Hullerbusch umgezogen, wo sie zusammen mit anderen Ziegen und Schäfchen und Schweinchen und später auch Eseln zusammenleben und mit ihrem Appetit zum Erhalt des Landschaftsbildes beitragen.

Mit der Zeit erwuchs die Idee aus den Schnappschüssen kleine Bildgeschichten zu entwickeln, die ich für mich und meinen Sohn Robert sowie für Freunde und Bekannte zur Kontaktpflege verwenden wollte. Mit der Veröffentlichungen über Facebook oder diese Internetseite sollten auch diejenigen teilhaben können, denen diese Tiergeschichten Freude bereitet.

 

Hippie & Bella – ihr 1. Lebensjahr

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[Collage 2017 / Fotos 2012]

Hippie und Bella sind im Januar bzw. Februar 2012 auf dem Ziegenhof Müritz zur Welt gekommen. Nach ihren ersten 3 Monaten bei der Mama waren sie alt genug und wurden in ein neues Leben geworfen: beide hat es mit 3 Wochen Abstand nach Cantnitz in der Feldberger Seenlandschaft verschlagen. Abenteuer waren programmiert, denn zu den beiden Kaninchen Bussi und Monster gesellten sich später noch die Schäfchen Selma und Hannes. Nicht immer ging es friedfertig zu, denn am besten schmeckte immer das Futter der anderen. Zudem interessierte sich Hannes mehr für die Ziegenmädels als für seine Selma, und die Kampfkaninchen gewannen durch überlegene Guerillataktik, von hinten in die Beine beißen, meist die Oberhand und dominierten somit auf dem Stallboden. Schließlich hatte sich Bella mindestens einmal an ihrem Grünkohl vergriffen, und wer weiß, welche Rechnungen noch so offen waren...

 

Hippie & Bella – ihr 2. Lebensjahr

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[Collage 2017 / Fotos 2013]

Mit 1 1/2 Jahren zusammen mit 2 Kaninchen und 2 Schäfchen geht es für Hippie und Bella in ein weiteres neues Leben, erst einmal zu Huf und zu Fuß vorbei am Cantnitzer Wacholderberg, über den Reiherberg am Haussee und Erddamm in Feldberg, durch Wittenhagen in die Schäferei Hullerbusch. Neben hunderten Schäfchen, nicht so einfachen anderen Zickenmädels und -Damen, müssen sie sich nun neu behaupten, und die Rangordnung wird mit oder ohne Horn neu festgelegt. Aber auch dabei: Bock Alfons, eine tolle Erscheinung!

 

Bei den Zicken am „Cantnitzer Wacholderberg“

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[Collage August 2017]

Viel Freude und Abwechslung bringt ein Besuch der Zicken, die sich, nunmehr im August, in unterschiedlichen Herden aufhalten. Hippie und Bella befinden sich mittlerweile in der Buschherde, wo sie möglicherweise gleich wieder den Verlockungen des erstbesten und einzigen Bocks erliegen. Seitdem sie in der Schäferei Hullerbusch zu Hause sind, haben sie, erstmals 2014, alljährlich Zwillinge zur Welt gebracht (2016 waren es bei Hippie einmal Drillinge).
Die Lämmer, die im Januar dieses Jahres geboren wurden, arbeiten noch immer für den Naturschutz im Naturschutzgebiet (NSG) „Cantnitzer Wacholderberg“, ein ca. 3 ha. großes eingezäuntes Schutzgebiet am Ostufer des Cantnitzer Sees. Die Tiere sorgen dafür, dass das Areal nicht „verwildert“ und fressen ab, was vom Mensch nicht erwünscht ist: alles außer Trockenrasen und Wacholderbäume. Über eine Schleuse als Zugang können Anwohner oder Besucher dieses Flächennaturdenkmal aufsuchen und dabei den Ziegen sowie auch Schäfchen begegnen.
Übrigens, der Eindruck auf der Montage täuscht: denn der Leitbock, ein kastriertes männliches Tier, ist total knuffig und zugänglich. Und einfach nur neugierig, was ich denn bei ihnen zu suchen habe!

 

Was macht Brownie?

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[Collage Mai 2017]

Die Zeiten haben sich geändert, denn nach 3 Monaten im Kindergarten und Stall heißt es jetzt Tag und Nacht in freier Natur leben. Es ist allerdings eine nette Ecke, nämlich das Naturschutzgebiet Hullerbusch, das nun durch die Ziegen- und Schaflämmer zusammen mit ihren Mamas beweidet wird. An dieser Arbeit müssen sich die Lämmer beteiligen, doch neben Fressen und Trinken ist noch Zeit zum Herumtollen, Dösen oder Verdauen. Was die Zicken nicht mögen futtern die Schäfchen und umgekehrt, und jeden Tag wird der Weidezaun durch die Schäfer umgesetzt.

 

Neues aus dem Kindergarten Hullerbusch

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[Collage April 2017]

Brownie, ein Findelkind und Schaflamm, das in der Gegend verlassen und allein von Passanten aufgefunden wurde, lebt seit Januar 2017 in der Schäferei Hullerbusch. Eine Ziegenmama, durch ein Glöckchen um den Hals in der Herde immer gut heraus zu hören, hat sich seiner als Amme angenommen. Alle anderen Schäfchen hier sind Rauwollige Pommersche Landschafe und schwarz bis grau, so dass Brownie einen ganz neuen Akzent und Farbtupfer setzen kann. Uff, ein Selfie mit ihm, das durfte ich mir nicht entgehen lassen!

 

Bei Bussi und den Kaninchen

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[Collage April 2017 / FSK ab 18 Jahre]

Öhrchen, damit Bussi einen Gefährten hat, wurde seinerzeit als Zwergkaninchen und Bock in der Tierhandlung gekauft. Mittlerweile dreimal so groß wie Bussi, hat er, nein SIE, für Nachwuchs (!) gesorgt. Ein Bock und Ausreißer von der Zehnerbande, er kann nun nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden, hat bei seinen Eskapaden die Gelegenheit genutzt und, nun ja, man sieht es deutlich, was dabei herausgekommen ist...

 

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Wem er gefällt ...

MONATSPLANER

Der praktische Terminplaner im DIN A4-Format | seit 1979 in diesem Theater

Mit den Eseln Bert, Pauline und Maja geht es durch das Jahr.
Zum kostenlosen Download vom Monatsplaner:

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Für Freunde und Liebhaber vom Monatsplaner | Zur Downloadseite

 

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Ähnlichkeiten zu lebenden Personen, existierenden Schäfereien, Zicken, Eseln u.a.m. sind rein zufällig und manche weltanschauliche Ansicht ist ein vollkommener Irrwitz – somit erfolgt das Lesen auf eigene Gefahr!

Zur Fotogalerie „Wossis Tierleben“ bei FLICKR

Allen zugedacht, die Tiere und Menschen lieben und sich für Frieden und Verständigung einsetzen.

 

Wossis Tierleben · 2017 – 2022 | 2022u.nod · Letzte Aktualisierung: 26.09.2022